Erfahrungen als NLP-Trainer, Therapeut, Coach

Lob und Anerkennung verstärkt zwischenmenschlichen Kontakt:

Der stärkste Trieb der menschlichen Natur ist das Streben nach Anerkennung und Wertschätzung. Jeder Mensch fühlt sich tief in seinem Unterbewusstsein wichtig und möchte bewundert werden.Dies zeigt sich z.B. darin, dass wenn wir uns ein Gruppenfoto anschauen, auf dem wir auch zu sehen sind, unser Suchmechanismus hauptsächlich dahin geht, wo wir selbst zu finden sind.

Diese Erkenntnis sollte die Grundlage des Eingehens auf andere Menschen sein. Es ist ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg in der Zusammenarbeit mit anderen Menschen.

Wichtig dabei ist, ehrlich zu bleiben: Ihre Bewunderung sollte sich möglichst nur auf Eigenschaften/Fähigkeiten beziehen, die Sie auch aufrichtig am Anderen bewundern können.

Wenn man sich die Mühe macht genau hinzuschauen, wird man überrascht sein, was man am Anderen Anerkennenswertes entdecken kann.

Jedem Menschen ist weiterhin auch der Beziehungsaspekt in Form eines tragfähigen Beziehungsangebotes  wichtig. Die Betonung von möglichen Gemeinsamkeiten gibt Sicherheit, sich auf den Gegenüber einzulassen.

Zuwendungsbotschaften in der Kommunikation helfen, Brücken zu bauen, auch wenn kontroverse Sachverhalte zu klären sind. Jeder Therapeut weiss z.B., dass eine gutes „Beziehungskonto“ eine wichtige Voraussetzung ist, um auch schwierige Sachverhalte anzusprechen.

Versuchen Sie, den Selbstwert des Gegenübers erhöhende Aussagen in Ihre Botschaften an Andere einzubauen; Lob ist ein Wundermittel im zwischen menschlichen Bereich. Hieraus verstärken Sie das Gefühl von Selbstvertrauen und Selbstsicherheit.

Ein Mensch kann ausserdem wesentlich bessere Leistungen erbringen, wenn er weiss, daß Andere an ihn glauben, dies hat sich im Sportbereich durch entsprechende Haltungen des Trainers gegenüber dem Sportler vielfältig bestätigt. Dies Erkenntnisse sollte jeder, der eine Führungsaufgabe inne hat berücksichtigen.

In einem wissenschaftlich kontrollierten Reihenversuch wurde festgestellt: Kinder einer Schulklasse, die vor einer schriftlichen Arbeit gelobt wurden, ihnen versichert wurde, daß der Test ihnen leicht fallen würde, zeigten überdurchschnittlich bessere Leistungen als üblich.
Kinder hingegen, die verunsichert wurden, zeigten auffällig schlechtere Leistungen.

Wie oft bedienen Sie sich im Alltag dieses Wundermittels der anerkennenden Wertschätzung, das Ihnen jederzeit unbegrenzt zur Verfügung steht?